Computertomographie (CT)

Die Mikro-Computertomographie (CT)-Bildgebungsplattform stützt sich auf die Erfahrung bei der Implementierung, Entwicklung, Optimierung und Validierung von Mikro-CT-Bildgebungsparadigmen für Wirkstoffforschungsstudien. Unsere Erfahrung in der CT-basierten Knochen- und Weichgewebe-Bildgebung umfasst eine Reihe von Krankheitszuständen.

Die In-vivo-Mikro-CT-Bildgebung ermöglicht eine hochauflösende (bis ~50 Mikrometer), dreidimensionale Bilderzeugung durch Rotation einer Röntgenquelle und eines Detektors um ein bildgebendes Objekt. Während der Rotation werden mehrere Projektionen erhalten und zur Erzeugung des dreidimensionalen Bildes rekonstruiert. Aufgrund der großen Dichteunterschiede zwischen Knochen, Weichgewebe und Luft lassen sie sich im CT leicht unterscheiden. Der CT-Kontrast zwischen verschiedenen Weichgeweben ist im Allgemeinen subtiler. Die Verwendung von systemisch verabreichten CT-Kontrastmitteln ermöglicht eine bessere Darstellung der Weichteilgewebe, einschließlich des Gefäßsystems.

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Die CT ist die bevorzugte, translationale Technologie für die Quantifizierung von metastasierenden und arthritischen Knochenerkrankungen. Wir stellen zahlreiche, validierte Modelle für Knochenerkrankungen zur Verfügung, darunter mehrere Modelle für Knochenmetastasen und rheumatische Arthritis. Mikro-CT kann verwendet werden zur Charakterisierung von:

  • Knochenverlust und -wachstum

  • Knochendichte und -mikrostruktur

  • Knochenumbau und Verkalkung

Wir verfügen auch über große Erfahrung in der Darstellung von Knochenmetastasen in validierten intrakardialen und peritibialen Modellen, einschließlich der Darstellung der osteolytischen und osteoblastischen Aktivität unter Verwendung von Paradigmen für die Stufenbehandlung oder Prävention.

Knochenmetastase

Wir sind effektiv in der Lage, das Wachstum orthotoper Lungentumore nichtinvasiv mittels CT zu überwachen und zu quantifizieren. Wir bieten drei Lungenmodelle mit humanen Tumorzelllinien an, ein PDX-Lungenmodell und 17 weitere Lungentumorzelllinien, die jeweils luciferase-aktiviert werden können, um in einem orthotopischen Umfeld ausgewertet zu werden.

Skelett-Phänotypisierung

Mikro-CT bietet eine zerstörungsfreie Bildgebung für die 3D-Analyse der Knochenarchitektur. Protokolle ermöglichen die quantitative, morphometrische Analyse von Skelettmerkmalen.

Vaskuläre Kartierung

D-Gewebevaskulatur kann mit kurativen Perfusionsprotokollen modelliert werden. Durch die Ex-vivo-CT-Bildgebung kann die Gewebevaskulararchitektur visualisiert und auf den Behandlungseffekt hin analysiert werden. Wir nutzen diesen leistungsfähigen Ansatz für die Bewertung anti-angiogener Therapien in onkologischen Modellen.

Mausleber ex-vivo nach Perfusion mit einem hochdichten Fixier-/Härtemittel
Mausleber ex-vivo nach Perfusion mit einem hochdichten Fixier-/Härtemittel

Die Mikro-CT-Bildgebung ermöglicht eine zerstörungsfreie 3D-Analyse der Knochenmikrostruktur, die der Histologie überlegen ist. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Ihnen können Studien in Ihren Einrichtungen durchgeführt werden, und wir können die Proben screenen und analysieren. Wir bieten eine schnelle Bearbeitungszeit von ein bis zwei Wochen ab Probeneingang, einschließlich des vollständigen Datensatzes, der tabellarischen Daten und des Berichts.

Die Mikro-CT-Bildgebung eignet sich gut für die Untersuchung von Osteoporose, zum Beispiel bei gealterten weiblichen Nagetiermodellen. Knochenschützende Behandlungsparadigmen können durch Zeitverlaufs-Bildgebung untersucht werden. Wir nutzen das Fachwissen unserer Mitarbeiter bei der Verwendung von Osteoporose-Modellen zur Anpassung an spezifische Anforderungen.

Mit 3D-CT-Bildern des Abdomens kann viszerales Fett vom mageren Gewebe unterschieden werden, um Endpunkte der Körperzusammensetzung zu ermöglichen.

Wir können schnell Tests und die bildbasierte Charakterisierung von neuartigen CT-Kontrastmitteln und Nanopartikeln durchführen.

Die Mikro-CT-Bildgebung kann eine nicht-invasive, zerstörungsfreie Visualisierung und Prüfung von implantierten Biomaterialien und medizinischen Geräten ermöglichen, sowohl unter Sicherheits- als auch unter Leistungsaspekten. Unser chirurgisches Fachwissen kann Medizinisches Gerät oder Materialimplantat vor den In-vivo-Bildgebungszeitverläufen berücksichtigen.