TIGIT gerichteter menschlicher Antikörper moduliert T-Regulations- und Effektorzellfunktion

AUTOREN:

Alyson J. Smith, Weiping Zeng, Bryan Grogan, Jane Haass, Amber Blackmarr, Robert Thurman, Scott Peterson, Shyra J. Gardai Research Department, Seattle Genetics Inc., Bothell, WA

JAHR:

 2019

AACR 2019

Covance wurde im Seattle-Genentics-Poster erwähnt, das auf der AACR2019-Konferenz präsentiert wurde. Die unter „SGN-TIGIT zeigt starke Antitumorwirksamkeit“ angegebenen Zahlen:

„Die SGN-TIGIT-Behandlung in syngenen CT26- und A20-Modellen heilte 50 % bzw. 33 % der Tiere. SGN-TIGIT im MC38-, E0771-, EMT6- und einem alternativen CT26-Modell, das von Covance ausgeführt wird, führte zu Teilreaktionen (PR), die als Verzögerung des Tumorwachstums angesehen werden.“

Einführung und Hintergrund

  • TIGIT hemmt die T- und NK-Zellfunktion durch Bindung von CD155 und CD112, die auf Tumorzellen hochreguliert sind.
  • SGN-TIGIT ist ein vollständig humaner Anti-TIGIT-Monoklonalantikörper (mAb), der eine äquivalente Affinität für TIGIT von Mensch, Maus und Cynomolgus aufweist und TIGIT-Lig und die Bindung blockiert.
  • SGN-TIGIT vermittelt ADCC-Top-referenzielle Tregsinex-vivo-PBMC-Kulturen.
  • SGN-TIGIT verstärkt die Reaktionen von naiven und Gedächtnis-CD8-T-Zellen.
  • SGN-TIGIT kann in mehreren präklinischen Modellen zu kurativen Antitumorreaktionen einzelner Wirkstoffe führen, obwohl sich sein Wirkmechanismus von PD-(L)1 unterscheidet.
  • Modelle, die mit Transkripten von aktivierten und/oder Gedächtnis-CD8-T-Zellen angereichert waren, korrelierten positiv mit der kurativen Reaktion.