Kombinierte fokale Bestrahlung und anti-mCTLA-4-Antikörpertherapie moduliert Werte der myeloischen Untergruppe Phospho-Stat3 in der 4T1-Mikroumgebung des Tumors und führt zu einer Hemmung des Tumorwachstums

POSTER

AUTOREN:

David W. Draper, Hillary Evens, Alden Wong, Scott Wise und Maryland Rosenfeld Franklin

JAHR:

2018

 

AACR Tumorimmunologie und Immuntherapie

Einführung und Hintergrund

  • Das Signalisieren durch den Signalwandler und den Aktivator des Transkriptionsfaktors 3 (STAT3) in myeloischen Untergruppen löst eine Genexpression aus, die direkte und indirekte unterdrückende Wirkungen auf mehrere Immununtergruppen hat.
  • Die selektive Ausrichtung auf STAT3 in myeloischen Zellen ist zu einem attraktiven therapeutischen Ansatz geworden, da sie Nebenwirkungen verhindern kann, die andernfalls durch eine breite Hemmung des Signalwegs ausgelöst werden könnten.
  • Um die Entwicklung von Arzneimitteln mit Selektivität für Phospho-Protein-Ziele wie STAT3 zu erleichtern, haben wir ein Phospho-Flow-Panel entwickelt, mit dem Phosphoproteinzustände in verschiedenen myeloischen Untergruppen gleichzeitig gemessen werden können.
  • Das syngene 4T1-Brustkrebsmodell wurde aufgrund seiner hohen Prävalenz von granulozytären (G) MDSC sowie anderen immunsuppressiven myeloischen Untergruppen verwendet.
  • Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Phospho-STAT3(pSTAT3)-Spiegel in MDSC- und Tumor-assoziierten Makrophagen(TAM)-Untergruppen nach einer In-vivo-Behandlung mit fokaler Strahlung, mit Anti-mCTLA-4 oder einer kombinierten Behandlung unterschiedlich reguliert wurden.