Warum Tierversuche

Sie gewährleisten die Sicherheit potenzieller neuer Medikamente, bevor sie in klinischen Studien getestet werden. 

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Tierforschung bietet sichere und verlässliche Ergebnisse

Viele lebensrettenden Fortschritte in der Medizin und der Sicherheit wurden auf Grundlage wissenschaftlichen Entdeckungen in der Tierforschung gemacht. Dazu gehört die Behandlung von AIDS, Krebs, Diabetes, Herzerkrankungen, verletzungsbedingten Traumata und vielen anderen Krankheiten. Obwohl in den letzten Jahrzehnten bedeutende Fortschritte erzielt wurden, können viele Krankheiten noch immer nicht wirksam verhindert oder geheilt werden (z. B. Krebs, Diabetes, Spinale Muskelatrophie, Alzheimer oder Ebola) und sind weltweit Gegenstand intensiver biomedizinischer Forschung und Entwicklung.  

Computer-modellierte Programme, Zellkulturen und Organe auf Chips spielen in der biomedizinischen Forschung eine bedeutende Rolle. Beim gegenwärtigen Stand der Wissenschaft können sie jedoch die Komplexität des gesamten menschlichen Organismus nicht vollständig imitieren und daher Tierversuche noch nicht ersetzen.

Die Tierforschung demonstrierte, wie neue Medikamente in einem ganzen, lebenden Körper reagieren. Dies kann eine Indikation zur Sicherheit und Wirksamkeit eines Medikamentes geben, bevor es an Menschen und Patienten getestet wird. Regierungen weltweit benötigen diese Studien, um die Sicherheit neuer Medikamente sicherzustellen.

Die Herstellung eines Medikaments

Vor klinischen Studien an Menschen müssen Wirkstoffe an Tieren getestet werden, um die Sicherheit von Patienten und Freiwilligen zu gewährleisten.

Nicht-klinische FDA-Bestimmungen: https://www.accessdata.fda.gov/scripts/cdrh/cfdocs/cfcfr/CFRSearch.cfm?CFRPart=58

Internationale nicht-klinische Bestimmungen der OECD: http://www.oecd.org/officialdocuments/publicdisplaydocumentpdf/?cote=ENV-JM-MONO(2019)25 %20&doclanguage=en

Der Prozess der klinischen Prüfung

Mythen vs. Fakten

Mythos: Tierforschung ist für Menschen nicht relevant, weil sich Menschen und Tiere unterscheiden. 

Faktum: Menschen ähneln Säugetieren biologisch sehr stark und verfügen über die gleichen Organe: Herz, Lungen, Nieren, Leber und weitere, die die gleichen Funktionen haben. Außerdem haben sie genetische Gemeinsamkeiten. So stimmen beispielsweise ca. 85 % der Gene bei Mensch und Maus überein, wie ein am 6. April 2018 veröffentlichter Artikel im Business Insider zeigt.

Tierforschung verbessert die Gesundheit von Mensch und Tier.

Wir konzentrieren uns nur auf Tierforschung, die die Gesundheit von Patienten weltweit verbessert ... und sogar die Gesundheit von Haustieren.

Viele Krankheiten, von Krebs bis Epilepsie, betreffen sowohl Tiere als auch Menschen. Die Entdeckung einer effektiven Behandlung einer Gruppe kann die Forschung der anderen Gruppe fördern. Neun von 10 entwickelten Medikamenten für Menschen sind den von Tierärzten genutzten ähnlich oder sogar identisch1.

Vergleich von Mensch und Ratte

Wussten Sie schon?

Insulin – nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Diabetes-Behandlung (9,4 % der US-Bevölkerung, das sind 30,3 Millionen Menschen, haben Diabetes) – wurde bei Hunden entdeckt. Diese Entdeckung hat enorm zur menschlichen Gesundheit beigetragen, hat aber auch das Leben vieler diabetischer Hunde verlängert2.

Forschungszeiten beschleunigen

Forscher haben herausgefunden, wie Mäuse mit genetischen Änderungen gezüchtet werden können, die menschlichen Krankheiten ähneln. Das Ergebnis: Medikamente und andere Therapien können an diesen Mäusen bewertet werden, um ihre Effizienz an Menschen zu prognostizieren3.

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