Gewährleistung von Kontrolle über den Herstellungsprozess und die Qualität Ihrer biologischen Wirkstoffe

101679_Large-Molecule_1575263331Wenn Patienten das Etikett auf der Medizinflasche lesen, verlassen sie sich normalerweise darauf, dass die Flasche das korrekte Medikament enthält, es sicher ist, wie angegeben wirkt und die richtige Dosierung angibt. Die pharmazeutischen Unternehmen, die diese Medikamente produzieren, müssen entsprechend auf ihre internen Fertigungsverfahren und Qualitätskontrolltests vertrauen können, um die Arzneimittel so herzustellen, dass die Patienten sich auf sie verlassen können.

Bei der Entwicklung biologischer Arzneimittel ist das Verfahren, um hochwertige Produkte zu fertigen, komplizierter als das bei aus kleinen Molekülen bestehenden Arzneimitteln wie z.B. bei Schmerzmitteln wie Aspirin. Die Auswahl des richtigen Partners, wie Covance und sein „Central GMP Testing Laboratory“-Modell, kann den Weg zur Validierung und zu einer einheitlichen Herstellungsqualität Ihres biologischen Wirkstoffs ebnen.    Weiterlesen

Integrierte Lösungen: Die Vereinigung mehrerer Endpoints im Rahmen einer einzigen Studie ist vertrauenswürdiger

covance_knifeDer Spruch „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ wird oft zitiert, um zu Teamwork und Synergie anzuregen, trifft jedoch auch auf die Wirkstoffentwicklung zu. Studien, die Endpunkte einzeln beurteilen, sind wertvoll und können zu dem gewünschten Ziel führen. Häufig erweist sich eine Situation jedoch komplizierter als ursprünglich erwartet, und die Beurteilung mehrerer Endpunkte in einer kombinierten Studie offenbart eine umfassendere Übersicht.

Inspiriert von den 3R – Reduktion, Raffinieren und Rsatz von Tieren in Sicherheitsversuchen – formt die Möglichkeit der Integration mehrerer Endpunkte in einer Studie die neuen Best Practices in der frühen Wirkstoffentwicklung. Integrierte Lösungen können den Wert jeder Studie maximieren, indem sie ein besseres Verständnis ermöglichen, frühere Entscheidungspunkte offenbaren und größere Zuversicht in die klinischen Ergebnisse bieten.

Das Konzept scheint auf den ersten Blick unkompliziert. Es ist jedoch nicht einfach nur eine Kombination einzelner, andernfalls getrennter Studien. Für integrierte Lösungen ist eine einzigartige Mischung experimenteller Strategien erforderlich, die auf jedes einzelne Wirkstoffentwicklungsprogramm und relevante Endpunkte zugeschnitten sind. Weiterlesen

Wie man proaktiv die Fallstricke in der Biologics-Entwicklung vermeidet

Bei der Entwicklung eines Biologics ergibt eine gute wissenschaftliche Arbeit nicht automatisch ein gutes Produkt. Die richtige Durchführung geeigneter Studien ist entscheidend, um das Potenzial eines Produkts voll auszuschöpfen. Das Wissen darum, welche Studien wann durchzuführen sind und wie die Daten im Zusammenhang mit der Produktentwicklung zu interpretieren sind, kann zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden.

AusterIm Bereich Biologics „ist der Prozess das Produkt“

Biologische Medikamente, einschließlich therapeutischen Proteinen, DNA-Impfstoffen, monoklonalen Antikörpern und Fusionsproteinen, sind große, komplexe Moleküle, die von physisch-chemischen Analysemethoden nicht umfänglich definiert werden können. Sie werden mit Hilfe von meist komplexen Prozessen aus genetisch veränderten lebenden Zellen hergestellt. Biologische Medikamente sind oft 200 bis 1 Mal so groß wie kleine molekulare Arzneimittel. Wegen der biologischen Natur der Ausgangsmaterialien verfügen die Herstellungsprozesse über eine inhärente Vielfalt und Heterogenität. Weiterlesen

Modellieren globaler Standards in der Bioanalytik

Global Bioanalysis ConsortiumWenn wir Proben mit Konzentrationsdaten für die Zulassung neuer Medikamente einreichen, erwarten Kunden, dass die Daten den Erwartungen behördlicher Agenturen hinsichtlich Qualität, Genauigkeit und Präzision entsprechen. Diese Erwartungen haben sich seit dem ersten US-Konsensus AAPS/FDA-Workshop (Crystal City I) im Jahr 1990 entwickelt. Nachfolgende Workshops und die daraus hervorgegangenen White Papers legten die Grundlage für Leitfäden zur Durchführung von Methodenbewertungen und Probenanalysen. Diese Leitfäden werden von Regierungsbehörden, wie der FDA in den USA und der Europäischen Arzneimittelbehörde, veröffentlicht. Weiterlesen

Bedeutung von Biotherapeutika und Immunogenität in der Wirkstoffentwicklung

Immunogenität

Im Gegensatz zu neuen chemischen Wirkstoffen besitzen Biotherapeutika immunogenes Potenzial und in seltenen Fallen kann eine Behandlung mit solchen Produkten zu schweren Erkrankungen in Menschen führen. Darum kann es nicht genug betont werden, wie wichtig das Verständnis der Wirkung von Immunogenität auf die Wirkstoffeinnahme, die Wirksamkeit und Toxizität in allen Phasen des Wirkstoffentwicklungsprozesses ist.

Momentan befinden sich mehr als 200 biotechnologische Produkte auf dem Markt mit über 400 weiteren Therapien in klinischen Studien zur Behandlung von Leiden wie Krebs, Alzheimerkrankheit, Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose und HIV/AIDS. Laut Prognosen sollen im Jahr 2014 50% der 100 meistverkauften Wirkstoffe Biologics sein, was eine Steigerung von 28% im Vergleich mit 2008 darstellt. Weiterlesen

Warum manche Sponsoren dedizierte Ressourcenverträge erwägen

Viele Beziehung zwischen Auftragsforschungsinstituten (CRO) und Sponsoren basieren auf Transaktionsverträge, die sich jeweils auf ein bestimmtes Projekt beziehen. Die Projekte werden vom Sponsor vorgeschlagen, der dann Angebote von einer Reihe verschiedener CRO erhält. Sobald ein Projekt einer bestimmten CRO zugesagt wird, wird die Organisation für den logistischen Aspekt verantwortlich. Sie übernimmt dann Dinge wie das Einrichten der Labore, technologische- und Personalentscheidungen, die Organisation des Arbeitsablaufs und das Sicherstellen der Compliance mit den entsprechenden behördlichen Richtlinien. Sobald das Projekt abgeschlossen ist, endet die Beziehung zwischen dem Sponsor und dem CRO, zumindest bis der Zyklus von Vorschlag, Angebot und Übergabe für ein neues Projekt durchlaufen wurde.

Während derartige Vereinbarungen für manche Sponsoren sehr gut funktionieren, besonders solche mit kleinen, klar definierten Projekten, stellt die Transaktionsvereinbarung für andere Sponsoren eine Herausforderung dar.

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DBS-Technik (Dried Blood Spot) erlebt eine Renaissance

DBS-LochkarteIn den letzten Jahren wurde das Interesse an der Methode Dried Blood Spot (DBS)wiedererweckt, um Wirkstoffspiegel in Blutproben zu ermitteln. Durch die vielen Vorteile, die es bietet – z. B. weniger Blut pro Probe, einfachere Logistik aufgrund längerer Haltbarkeit, risikofreie Proben, Lagerung bei Raumtemperatur und reduzierte Kosten – entwickelt sich DBS zunehmend zur beliebten Alternative zu traditionellen Plasma-/Serum-Blutproben.

Obwohl es Dried Blood Spot bereits seit beinahe 50 Jahren gibt, wurde es bisher aufgrund der Einschränkungen dieser Methode nicht weitreichend zur Wirkstoffentdeckung und im Entwicklungsprozess genutzt. Bislang waren analytische Technologien nicht präzise genug, um zuverlässige quantitative Daten aus solch winzigen Blutproben zu erfassen. Allerdings haben neueste Fortschritte – vor allem Ultra-Hochleistungs-Flüssigchromatographie und Massenspektronomie – diese Einschränkung überwunden. Dadurch kann Dried Blood Spot nun nicht nur für die Untersuchung auf Präsenz oder Abwesenheit bestimmter Moleküle eingesetzt werden, sondern auch um den quantitativen Aspekt des Vorkommens des Moleküls zu ermitteln. Weiterlesen