Immunonkologische Studien: Optimierung von Design, Anwerbung und Durchführung

Immuntherapien erleben einen massiven Aufschwung: bis jetzt gibt es über 1 DNA-Kette in LilaFortlaufende immuno-oncology (IO)-Studien entsprechend clinicaltrials.gov. Die Rekrutierung und Aufnahme von adäquaten Patienten für diese potenziell revolutionären Behandlungen stelle eine große Herausforderung dar. Diese wurden sachgemäß im Artikel der New York Times A Cancer Conundrum: Too Many Drug Trials, Too Few Patients dokumentiert. Ein weiteres Puzzleteil ist das Design klinischer Studien, das besonders bei Tests zu IO-Kombinationsbehandlungen umfangreich sein kann. Der Markt rund um IO-Studien ist zunehmend umkämpft, was diese Probleme verschärft. Als bedeutend werden verringerte Entwicklungszeiten sowie der Status als erster, genehmigter Wirkstoff innerhalb der Klasse oder für ein bestimmtes Symptom angesehen.

In diesem Blogartikel wird der aktuelle Stand von Immunonkologiestudien erörtert, Strategien für die Verbesserung der Patientenanwerbung beleuchtet und die Rolle von therapiebegleitenden Diagnosen und Lösungen beim Umgang mit der Komplexität von IO-Kombinationsstudien diskutiert. Weiterlesen

PK/PD-Modellierung und -Simulierung – Ein kurzer Überblick und die kommende Blog-Serie

In dem Jahr meines Universitätsabschlusses setzte sich ein alter Freund der Familie zur Ruhe. Er hat den Großteil seiner Karriere mit dem Design und der Entwicklung landwirtschaftlicher Gerätschaften in den USA verbracht. Als ich bei meinem Eintritt ins Arbeitsleben um Rat fragte, erzählte er mir eine Geschichte.

Drei Monate nach Rentenbeginn bat ihn ein Unternehmen in Kalifornien um Unterstützung bei mechanischen Problemen und der Frage, warum ein Zubehörteil nicht funktionierte. Er flog nach Kalifornien, verbrachte 5 Minuten vor Ort bei dem Unternehmen, zeichnete mit Kreide ein „X“ auf das Zubehör und flog wieder nach Hause. Am nächsten Tag rief das Unternehmen an und fragte, was sie tun sollen. Er verwies sie auf das „X“. So schlicht wie ein „X“ auch ist, es steht für jahrelange Erfahrung und Verständnis der Feinheiten der Maschine und dafür, was möglicherweise problematisch sein kann.

Die Moral seiner Geschichte war: „Es ist gut zu wissen, wo das X hingehört“. Weiterlesen

ELISPOT geht die schwierigen Fragen in Zusammenhang mit Impfungen und neuen Therapien an

Die beschleunigte Einführung neuer Impfstoffe und Immuntherapien in den Klinikbetrieb trieb das Aufkommen von Bereichen wie personalisierte Medizin, Immunprofilierung und Immunüberwachung auf zunehmend komplexen Testplattformen voran. Immunassays der ELISpot(Enzyme-Linked ImmunoSpot)-Familie sind die am häufigsten genutzten und funktionellen Assays für ein Einzelzellanalyse.1

ELISPOT-TabelleAuf Grundlage von Daten des Jahres 2017 von Trialtrove (Citeline.com) fanden wir heraus, dass ELISpot-Assays in über 160 offenen klinischen Studien genutzt wurden (Abbildung 1). Die wesentlichen Einflussfaktoren für die zunehmende klinische Nutzung sind:

  • Das zunehmende Auftreten von ansteckenden und chronischen Krankheiten mit zunehmendem Alter der Bevölkerung in Industrieländern
  • Eine umfassende Nutzung von Immunassays in der Onkologie, neue Impfstoffe und Immuntherapien
  • Technische Entwicklungen, wie Testautomatisierung und schnelle Analysen
  • Wachstum im Biotechnologiesektor

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5 Personen, 5 Meinungen, 5 Fragen: Aufbau einer langfristigen Karriere bei Covance

Unsere Serie „5 Personen, 5 Meinungen, 5 Fragen“ deckt 5 Personen, Themen oder Fragen ab, Rob Davie Covance um zu verdeutlichen, wie Covance außergewöhnliche Menschen fördert, Ziele setzt und das Karrierepotenzial von Mitarbeitern ausschöpft.

In diesem Artikel informiert Rob Davie, Vice President und General Manager für den Bereich globaler klinischer Entwicklung bei Covance zu Karriereentwicklung, die Vorteile einer globalen Kultur und unseren Wettbewerbsvorteil.

  1. Kein Tag ist wie der andere

Eigentlich hatte Rob Davie nicht geplant, für 19 Jahre und länger bei Covance zu arbeiten. Nach seiner Tätigkeit für ein großes Pharmaunternehmen wurde er Teil von Covance. Ursprünglich war sein Plan, bei einem weltweiten Vertragsforschungsunternehmen Erfahrungen zu sammeln und anschließend in die Pharmabranche zurückzukehren. Weiterlesen

Können wir die therapiebegleitende Diagnostik über die Onkologie hinaus erweitern?

Die Mehrheit der heute genehmigten therapiebegleitenden und ergänzenden Diagnostiken (CDx) unterstützen die personalisierte Medizin im Okologiebereich. Sie sind ein Zeugnis für das wachsende Wissen der Wissenschaftler über den genetischen Einfluss verschiedener Krebsarten. Dieses Verständnis erhöht unsere Fähigkeit, dieses biologische Wissen in eine Behandlung zu verwandeln, die die Krankheit auf Grundlage der genetischen Konstellation eines Tumors bekämpfen. Dies hat für viele Patienten zu deutlich verbesserten Ergebnissen geführt.

Können wir das biologische Wissen anderer Krankheitsphasen mit den entsprechenden technischen Prozessen nutzen und über die Onkologie hinaus in eine erfolgreiche CDx umwandeln? Da beinahe 50% aller Komponenten in der klinischen Entwicklung wegen fehlender Wirksamkeit wieder fallen gelassen werden, stellt CDx möglicherweise einen brauchbaren Ansatz zur Verbesserung dieser Statistik dar und erhöht die Wirksamkeit der Wirkstoffentwicklung. Vielversprechende klinische Bereiche, in denen CDx eine wichtige Rolle spielen kann, sind die Immunologie, seltene Krankheiten und neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer. Weiterlesen

Die Mechanismen des diabetischen Herzens entwirren

Diabetes wird häufig von Herzversagen begleitet und Herzversagen kann bei bis zu 15% aller Patienten mit diabetischer Kardiomyopathie und Typ-2-Diabetes (T2D) beobachtet werden. Der Zusammenhang zwischen Diabetes und dem Herzen ist jedoch komplex. Es ist bereits lange bekannt, dass Diabetes bei Erkrankungen der Herzkranzarterien ein bedeutender Risikofaktor ist, was zu Myokardischämie und Infarkten sowie daraus resultierendem Herzversagen führen kann. Aber die direkten Auswirkungen von Diabetes auf den Herzmuskel sind weniger eindeutig.

Die Existenz einer nicht ischämischen diabetischen Kardiomyopathie, einer Krankheit des Herzmuskels, die in direktem Zusammenhang mit Diabetes steht und unabhängig von Arteriosklerose ist, wird bereits lange diskutiert. Die aktuelle EMPAREG-OUTCOME-Studie, in der die Patientenzuweisung mit dem Natrium-Glukose Co-Transporter-2(SGLT-2)-Hemmstoff Empagliflozin mit einer Verringerung von Krankenhauseinweisungen wegen Herzversagen um 35%1 (aus ungeklärten Gründen) assoziiert wurde, hat die Diskussion neu entfacht.
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5 Dinge, die Sie über die entstehenden SEND-Anforderungen wissen müssen

Während unsere Branche dem einjährigen Jubiläum der Einführung von SEND (Standard for the Exchange of Nonclinical Data)-Datensätzen nähert, wie von der FDA für behördliche Zulassungseinreichungen verlangt, verlagert sich die Aufmerksamket bereits auf das nächste Set von Anforderungen. Von Neuigkeiten bis hin zu bevorstehenden Compliance-Daten haben wir für Sie fünf wichtige Informationen zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, sich proaktiv auf die Veränderungen vorzubereiten. Weiterlesen

Beschleunigung von FDA-Submissionen mit der Domain-Studienzusammenfassung

Eine Trial Summary(TS)-Domain spielt bei der Standardisierung von Studiendaten für elektronische Submissionen eine wichtige Rolle. Im Juli 2016 hat die US-Behörde FDA die Version 3,1 des Technischen Konformitätsleitfadens für Studiendaten veröffentlicht, in dem geraten wird, in der Submission eine TS-Domain zur Identifikation der Studiendaten zu integrieren. In klinischen Studien ist das Anfangsdatum der Studie das früheste Datum der ersten Einwilligungserklärung jedes Studiensubjekts, wohingegen bei nichtklinische Studien das Datum der Studieneinleitung (Protokollfinalisierung) verwendet wird. Dieser Artikel erörtert die Bedeutung des Anfangsdatums der Studie und spricht Empfehlungen aus, um eine erfolgreiche Submission für aktuelle und veraltete Studien sicherzustellen.

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Antihyperglykämische Mittel und Herzversagen: Eine Untersuchung aktueller Studien

In den letzten 10 Jahren haben sich die Studien des Medikaments vom Typ 2 Diabetes (T2D rasch weiterentwickelt Antihyperglykämische Mittel und Herzversagen: Eine Untersuchung aktueller Studienund umfassen seitdem auch die Bewertung von kardiovaskulären Auswirkungen. Dieser Übergang wurde hauptsächlich durch behördliche Richtlinien verursacht und erfordert mindestens einen Nachweis der kardiovaskulären Sicherheit. Klinische Wissenschaftler haben Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen, die Diabetesmedikamente auf atheroskletorische, vaskuläre Auswirkungen und Herzversagen haben kann.

Ich habe kürzlich mit Dr. Jonathan Plehn für das Webinar Das diabetische Herz: Herzversagen im Blickpunkt zusammengearbeitet, und einen umfassenden Überblick über die klinischen Ergebnisse bei der Untersuchung von antihyperglykämischen Therapien auf Herzversagen gegeben.

Nur einige wenige Studien1 haben höhere und weniger intensive glykämische Kontrollen in Bezug auf die Auswirkungen auf Herzversagen untersucht. Die ACCORD-Studie zeigte einen Trend zu einem erhöhten Risiko bei umfassenderen Glukose-Kontrollen (OR 1,23, 95% CI 0,97-1,57). Umgekehrt fanden die UKPDS-, ADVANCE- und VADT-Studien begünstigende Auswirkungen, obwohl diese Ergebnisse weder klinisch relevant noch statistisch signifikant waren. Meta-Analysen der gesamten Daten legen nahe, dass es keine deutlichen Auswirkungen, weder positiv noch negativ, auf Fälle von Herzversagen mit glycometablischer Modulation gibt, wenn die älteren, für T2D verfügbaren, Therapien angewendet werden. Im Folgenden erläutere ich bestimmte Therapien detailliert. Weiterlesen

Arbeit, die einen Unterschied macht: Persönliche Auswirkung

Covance-Mitarbeiter, die klinische Studien unterstützen, wissen, dass sie an der Weiterentwicklung der Medizin Socialmedia_LinkedIn1200x627_work-that-mattersund der Verbesserung des Gesundheitswesens arbeiten. Manchmal betreffen die Auswirkungen ihrer Arbeit jedoch eher den Haushaltsbereich.

„Einer unserer Kunden hat eine neue Formel für Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpockenimpfungen getestet und musste sicherstellen, dass das Endprodukt sicher für Kinder ist“, erklärte Joshua. Die Phase-IV-Studie lief gut, allerdings war ein klinischer Monitor (CRA) erforderlich. Joshua war begeistert davon, die Studie zu übernehmen und damit seine Erfahrung zu erweitern.  Weiterlesen