Nicht-kompartmentale Analyse pharmakokinetischer Daten: Überlegungen zur Effizienzsteigerung und Erfüllung der SEND-Anforderungen

Pharmakokinetische (PK) Daten, die in den frühen Phasen des Wirkstoffentdeckungsprogramms gesammelt wurden, können Einblicke in den Wirkmechanismus einer Verbindung geben, spezifische Attribute von Interesse identifizieren und Entscheidungspunkte zur Optimierung der nachgelagerten Entwicklung aufzeigen. Die Auswahl der am besten geeigneten Analysetechnik ist essentiell für die Berechnung der PK-Parameter.

Dieser Artikel beschreibt, wie nicht-kompartmentale Analysen (NCA) pharmakokinetischer Daten helfen können, behördliche Einreichungen zu unterstützen, prädiktive Simulationen zu erstellen und Forschern bei der Auswahl von Leitmolekülen oder Formulierungen zu helfen. Wir untersuchen auch das Thema des Datenhandlings, da unterschiedliche Ansätze und anomale Ergebnisse zu Verzögerungen durch Untersuchungen und Inkonsistenzen im gesamten Programm führen können. Schließlich werden wir uns mit einzigartigen Überlegungen bei der Arbeit mit Biologics und den Herausforderungen bei der Einreichung von behördlichen Eingaben gemäß dem Standard zum Austausch nichtklinischer Daten (SEND) befassen. Weiterlesen

Das Versprechen von Impfstoffen gegen C. difficile

In den letzten zehn Jahren hat sich die Infektion mit Clostridium difficile (C. difficile) rasch verbreitet. C. difficile, oft abgekürzt als C. diff, verbreitet sich meist in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, und ältere Menschen sind besonders gefährdet. Der übermäßige Gebrauch von Antibiotika in unserer Gesellschaft hat normale Mikroben eliminiert, wodurch C. difficile sich durchsetzten konnte. Infizierte Patienten setzen dann bakterielle Sporen frei und verbreiten das Pathogen auf andere.

Impfstoffe sind eine vielversprechende Strategie, um dieses kritische Problem der Volksgesundheit anzugehen. Sie sind eine gut etablierte Form der Medizin, die eingesetzt werden könnte, um Krankheiten vorzubeugen, anstatt eine bestehende Infektion zu behandeln. Während auch Stuhltransplantationen erforscht werden, sind diese Behandlungen sehr neu, und die Kliniker kennen noch nicht die langfristigen Auswirkungen solcher Verfahren. Weiterlesen

Erkundung neuer Einsatzmöglichkeiten von Biomarkern in der Immunonkologie

Pharmaunternehmen sind zunehmend von Biomarkern abhängig, umEinsatzmöglichkeiten von Biomarkern in der Immunonkologie Präzisionsmedizin in der Immunonkologie zu erreichen. Biomarker können die Wirkstoffentwicklung beschleunigen und die Gesamtkosten reduzieren; außerdem ermöglichen Sie es den Sponsoren, fehlgeschlagene Behandlungen schneller zu identifizieren, um keine Ressourcen für kostspielige Studien der Spätphase mit unsicheren oder inaktiven Präparaten zu verschwenden. Letztendlich führen diese Tests zu besseren Ergebnissen für Patienten, die Unternehmen dabei behilflich sind, ein überzeugendes Argument für die Erstattung zu bieten.

Jedoch erfordert die Entdeckung von Biomarkern viel Zeit und Ressourcen. Während die Ausgaben wahrscheinlich von der erhöhten Entwicklungseffizienz ausgeglichen werden, müssen Unternehmen sicherstellen, dass Medikamenten- und Diagnose-Zeitpläne so gut aufeinander abgestimmt sind, dass mit Behandlung und Test gleichzeitig angefangen werden kann. Technische, Workflow- und wirtschaftliche Faktoren sind beim erfolgreichen Einsatz von Immunonkologie-Biomarkern äußerst wichtig. Weiterlesen

Dr. Barbara Gillespie nimmt an einem gemeinsamen wissenschaftlichen Workshop der National Kidney Foundation, EMA und FDA teil

Die Nierenkrankheit wird oft als „stiller Mörder“ bezeichnet, da sie oft unerkannt auftritt und DrGillespie_Portrait
sich fortschreitend in eine chronische Nierenkrankheit entwickelt. Um die Krankheit früher zu erkennen und das Fortschreiten zu verlangsamen, hat es sich bewährt, Veränderungen von zwei wichtigen Biomarkern zu messen ‒ die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) und die Albuminurie.

Dr. Barbara Gillespie, Vice President und therapeutische Leiterin der Nephrologie bei Covance, wurde kürzlich zu einem Workshop eingeladen, der von der National Kidney Foundation (NFK), der US Food and Drug Administration (FDA) und der European Medicines Agency (EMA) gesponsert wird und vom 15. bis 16. März 2018 stattfindet.

Als einzige Vertreterin einer CRO, die zu diesem wichtigen Treffen eingeladen wurde, wird Dr. Gillespie wertvolle Einblicke aus der Perspektive der klinischen Forschung einbringen. Sie ist Mitglied in der regionalen medizinischen Beraterkommission der NFK und einzige CRO-Vertreterin in der wissenschaftlichen Beraterkommission der NFK für das CKD-Register.

Weiterlesen

Meet me 5: Entwicklung einer globalen Perspektive

Bei unserer Serie „Meet Me in 5" geht es um 5 Personen, Themen oder Fragen, die verdeutlichen, wie Covance außergewöhnliche Menschen fördert, Ziele setzt und die Karrierepotenziale von Mitarbeitern ausschöpft.

In diesem Artikel erfahren wir, was Brian Maron, leitender Direktor der Abteilung weltweite Betriebsabläufe, Immunologie, Immuntoxikologie, über Unternehmenskultur und seinen weltweiten Karriereweg bei Covance zu sagen hat.

Karriere bei Covance

1. Eine Weltreise

Brian Marons Geschichte ist bei Covance tief verwurzelt ‒ eine Reise, die ihn zu vielen Orten auf der ganzen Welt brachte. Seine Karriere begann Mitte der 90er Jahre als Software-Entwickler im Bereich Sicherheit in der Kardiologie bei klinischen Studien. Er erarbeite sich die Position als Leiter eines Team von Software-Entwicklern und bekam dann das Angebot, von Wisconsin nach Nevada umzuziehen, um dort die IT-Abteilung zu leiten. „Für jemanden, der noch nie außerhalb Wisconsins gelebt hat, war das ein großer Schritt. Aber meine Frau und ich haben uns entschlossen, diese großartige Gelegenheit wahrzunehmen“, sagt Brian.

Letztendlich war Nevada nur der Anfang von Brians weltweiter Karriere bei Covance. Brian erhielt dann die Chance, die Abteilung Sicherheit in der Kardiologie im Vereinigten Königreich auszubauen. Später bekam er die Gelegenheit, nach Shanghai in China zu ziehen, um dort einen neuen Standort aufzubauen und die globale Präsenz von Covance zu erweitern. Mittlerweile lebt Brian wieder in Wisconsin. Er genießt es, Talente zu fördern und sein Team für Aufträge zu begeistern, die es ihnen ermöglichen, die Welt zu sehen und unser Geschäft auszubauen.

2. Eine stolze Leistung

In Shanghai wurde Brian damit beauftragt, Lösungen im Bereich der Toxikologie, Lead-Optimierungs-Toxikologie, Stoffwechsel und in-vivo PK-Screen-Dienste zu entwickeln. Das Team hatte das Ziel, eine Zertifizierung des neuen Standorts durch gute Laborpraktiken zu erreichen (GLP) ‒ etwas, was vor ihnen noch kein anderes ausländisches Unternehmen in China erreicht hatte.

„Es war ein Lernprozess“, sagte Brian, „aber auch sehr zufriedenstellend. Aus der technischen Perspektive mussten wir die Regelungen des Landes erlernen, die sich von denen in den USA und Europa unterscheiden, und lokale Beziehungen aufbauen. Ich habe dort viel über internationale Geschäftskultur gelernt und wie man die ausgeprägte Führungskompetenz und Erfahrung unserer chinesischen Kollegen nutzbringend einsetzen kann.“

3. Reaktion auf schnelles Wachstum

Brian ist nun für die Erweiterung der Immunologie- und Immunotoxikologie-Lösungen zuständig und kann dabei diese spannende Kultur beobachten. „Obwohl Covance schon eine ganze Weile in dem Bereich tätig ist, erscheint mir diese schnell wachsende Umgebung wie ein Start-up. Unser Team ist extrem engagiert, und deshalb halte ich es für so wichtig, bei der Förderung unserer neuen Führungskräfte und Mitarbeiter, die den Erfolg von Covance antreiben, behilflich zu sein. Ich konzentriere mich stark auf die kurzfristigen und langfristigen Bedürfnisse unserer Kunden und Mitarbeiter.“

4. Entdeckung einzigartiger Karrierewege

Brians Karriereweg bei Covance beruht auf dem Entdecken neuer Möglichkeiten. „Falls Sie einzigartige Karrierewege erkunden möchten, sind Sie bei Covance genau richtig“, erklärt Brian. „Sie können eine wichtige Rolle in wirklich interessanten, weltweiten Initiativen spielen und darauf vertrauen, dass Sie mit der Unterstützung außergewöhnlicher Menschen erfolgreich sein werden. Aus diesen Gründen genieße ich es besonders, für ein großes Unternehmen wie Covance zu arbeiten. Es bestehen viele Möglichkeiten, um die Wirkstoffentwicklung ‒ und Ihre Karriere ‒ voranzutreiben.

5. Positiven Einfluss haben

Im Rahmen seiner alltäglichen Arbeit arbeitet Brian mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen. „Es ist inspirierend, ein Teil von etwas Großem und Einflussreichen zu sein. Und es ist noch aufregender zu sehen, was unser Team gemeinsam erreichen kann."

Wenn er an seinen nächsten Karriereschritt denkt, scherzt Brian: „Ich versuche definitiv nicht mehr, die Zukunft vorherzusagen.“ Doch ein Aspekt bleibt in seiner täglichen Arbeit konstant. „Ich glaube weiterhin, dass die zugrundeliegende Mission von Covance dabei behilflich ist, Wirkstoffe zu produzieren, welche die Gesundheit weltweit verbessern. Woran ich mit meinem Team arbeite, hat Auswirkungen auf mein eigenes Leben und das Leben meiner Familie und Freunde. Dies ist eine Arbeit, die uns alle stolz macht."

Unterwww.careers.covance.com erfahren Sie mehr über Covance und diverse Karrieremöglichkeiten.

Wir machen Fortschritte bei der Bekämpfung seltener Krankheiten

Jedes Jahr ernennen wir den letzten Tag im Februar zum Tag der seltenen Krankheiten, um unseren potentiellen Einfluss bei dieser wichtigen Thematik mit weltweitem Ausmaß hervorzuheben. Gesetzgeber, Forscher und Gesundheitsbehörden tragen ihren Teil dazu bei, um für 300 Mio. Menschen weltweit etwas zu verändern, die unter einer seltenen Krankheit leiden.

In diesem Zusammenhang möchte ich meine Rolle bei diesem Vorhaben und dem Engagement für Patienten, die auf lebensverändernde Behandlungsmöglichkeiten warten, näher beschreiben. Alles begann mit meiner Arbeit als Ärztin und dem Privileg, Patienten mit diversen seltenen Krankheiten zu behandeln. In meinem privaten Leben bin ich die Tante eines sehr besonderen Jungen, der 8 Jahre lang an einer seltenen kardiopulmonaren Krankheit litt. Für mich sind seltene Krankheiten daher nicht so selten. Weiterlesen

Gewährleistung von Kontrolle über den Herstellungsprozess und die Qualität Ihrer biologischen Wirkstoffe

101679_Large-Molecule_1575263331Wenn Patienten das Etikett auf der Medizinflasche lesen, verlassen sie sich normalerweise darauf, dass die Flasche das korrekte Medikament enthält, es sicher ist, wie angegeben wirkt und die richtige Dosierung angibt. Die pharmazeutischen Unternehmen, die diese Medikamente produzieren, müssen entsprechend auf ihre internen Fertigungsverfahren und Qualitätskontrolltests vertrauen können, um die Arzneimittel so herzustellen, dass die Patienten sich auf sie verlassen können.

Bei der Entwicklung biologischer Arzneimittel ist das Verfahren, um hochwertige Produkte zu fertigen, komplizierter als das bei aus kleinen Molekülen bestehenden Arzneimitteln wie z.B. bei Schmerzmitteln wie Aspirin. Die Auswahl des richtigen Partners, wie Covance und sein „Central GMP Testing Laboratory“-Modell, kann den Weg zur Validierung und zu einer einheitlichen Herstellungsqualität Ihres biologischen Wirkstoffs ebnen.    Weiterlesen

Erzielung von Compliance mit E6: Analyse der Herausforderungen im Arbeitsablauf

Die meisten Sponsoren sind sich der kürzlich erfolgten Überarbeitung (R2) der ICH GCP E6, in der Empfehlungen für die Vereinheitlichung von Standards innerhalb der EU, Japan und den USA ausgesprochen werden, bewusst. Da die Anforderungen an Sponsoren in Bezug auf Überwachung und Risikomanagement definiert sind, müssen für eine erfolgreiche Einführung viele Faktoren bedacht werden.

In diesem Artikel werden die Herausforderungen erörtert, denen Sponsoren bei der Umsetzung dieser Empfehlungen gegenüberstehen. Außerdem werden Chancen für verbesserte Effizienzen im heutigen, komplexen Studienumfeld untersucht.

Thematsierung verschiedener Einführungsstufen

In Übereinstimmung mit der aktuellsten Revision müssen Sponsoren ein anpassungsfähiges Qualitätsmanagementsystem einsetzen und es wird von ihnen erwartet,dass sie die CROs überwachen. Angesichts verschiedener Tracking-Systeme, Lieferantenaufzeichnungen, CTMS und Überwachungsplattformen kann der Blick auf das große Ganze überwältigend und fehlerbehaftet sein. Weiterlesen

Svens Geschichte: Eine lebensverändernde Behandlung

Sven, Senior Study Director Toxikologie bei Covance, stellte fest, dass die Arbeit seines Teams Karriere bei Covancesein Zuhause und seine Familie auf unvorhergesehene Weise beeinflusste.

Im Januar 2016 klagte Svens 3-jährige Tochter über Schmerzen in den Beinen. Zunächst erschienen sie wie natürliche Wachstumsschmerzen. Im Laufe der Zeit hatte sie jedoch morgens Probleme beim Gehen. Eine Ultraschalluntersuchung bei einem Orthopäden zeigte starke Schwellungen an den Knien. Die Diagnose war jugendliche rheumatische Arthrose, eine Erkrankung, bei der das Immmunsystem körpereigene Zellen und Gewebe angreift. Weiterlesen

Target-Mediated Drug Disposition

„Affinität“ wird als „spontane oder natürliche Zuneigung oder Sympathie gegenüber jemandem oder Datenfür etwas“ bezeichnet. Das Konzept lässt sich ebenso für Biologics (große Moleküle) anwenden, bei deren Entwicklung wir behilflich sind. Wirkstoffe wie monoklonale Antikörper (mAb) oder bispezifische Antikörper sind optimale Wirkstoffkandidaten, weil sie eine hohe Affinität zur Zielsubstanz oder zum Standort haben. Durch die Vielfalt der Ziele, Sicherheitsprofile und Therapiefenster ist es wichtig, die Affinitätseigenschaften des Wirkungsortes zu verstehen und nachzuvollziehen, wie sich Phänomene auswirken, z. B. Target Mediated Drug Disposition (TMDD). Weiterlesen